09.11.2020 / Allgemein / /

«Gemütlicher Abend» der CVP Altendorf

Schon bald soll sich die CVP gänzlich vom katholisch-konservativen Erbe emanzipiert haben und mit einem neuen Namen «Die Mitte» Wähleranteile dazu gewinnen. So will es die Parteileitung der CVP Schweiz um Präsident Gerhard Pfister. Die CVP wolle sich dadurch für neue Wählerinnen und Wähler öffnen, die von einer Konsenspolitik überzeugt seien, vor allem in einer Zeit, in der extreme Positionen zunehmen, soll dadurch «die Mitte» gestärkt werden.

Auch in der CVP Altendorf wurde das neue Vorhaben am vergangenen Freitag im Restaurant Schwanen rege diskutiert und stiess mehrheitlich auf positive Rückmeldungen. Es sei der erste Schritt für die Modernisierung einer traditionsreichen und starken Partei zeitgemäss ihre Werte zu vermitteln. Auch in Altendorf sind sich alle einig: es besteht Handlungsbedarf. Ob dies durch eine alleinige Namensänderung bewerkstelligen lasse, ist umstritten. Wichtig sei das geschlossene Auftreten sowie die einheitliche Vermittlung der Werte und Visionen der CVP Schweiz beizubehalten. Das letzte Wort werden die Parteimitgliederinnen und -mitglieder im Oktober in der Urabstimmung haben.

Auch in der CVP Altendorf gibt es Veränderungen. Der Präsident, Oliver Hensler, verabschiedete sich von drei langjährigen und hoch geschätzten Mitgliedern des Vorstandes. Roman Anderau-Annen übergibt sein Amt als Vize-Präsident an seine Nachfolgerin Elvira Friedlos-Keller, Kantonsratskandidatin für das Jahr 2020 und Schulrätin. Nach 12 Jahren verlässt auch Jolanda Hensler-Wunderlin den Parteivorstand. Ebenfalls tritt Pius Friedlos-Büeler als dienstältestes Vorstandsmitglied zurück und übergibt seine Aufgaben an Andreas Knobel-Rüdisüli. Neu im Vorstand ist Claudia Buscaglia und übernimmt das Sekretariat von Daniela Eheim, welche den Vorstand als Besitzerin weiterhin unterstützen wird.

Von links nach rechts: Oliver Hensler, Claudia Buscaglia, Elvira Friedlos-Keller, Andreas Knobel-Rüdisüli